Die Mission eines Zahnarztes besteht nicht im Bohren von Löchern, sondern vielmehr in der Vermeidung derselben.

Im Falle (minimal-) invasiver Eingriffe legen wir größten Wert auf vorsichtiges, zahnsubstanzschonendes Behandeln. Wir nehmen uns die dafür notwendige Zeit.

Ein geschädigter Zahn sollte möglichst mit der ersten Füllung schon hochwertig versorgt werden, um die Zahl der notwendigen Behandlungen pro Zahn im Laufe seines Lebens möglichst gering zu halten. Statt zu »füllen«, restaurieren wir Zähne, sogenannte »unsichtbare« Füllungen sind möglich! Die Prophylaxe (Vorbeugung) nimmt bei uns einen hohen Stellenwert ein, um schlimmere Erkrankungen gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Dies ist bereits im frühen Kindesalter sinnvoll und wünschenswert. Dabei spielt auch die Ernährungsweise eine wichtige Rolle. Notwendig gewordener Zahnersatz oder Füllungen sollten sich harmonisch einfügen und nicht als »fremd« empfunden werden. Eine gewebefreundliche metallfreie (Vollkeramik-) Versorgung gewährleistet dies und bietet zudem viele Vorteile, vor allem in ästhetischer Hinsicht.

Auf Wunsch fertigen wir diese für Sie an. Das bezieht auch die Versorgung mit metallfreien Vollkeramik-Implantaten mit ein.

Werden Sie in puncto Zahnprophylaxe selbst aktiv und beugen Sie so der Entstehung von Zahnschäden vor – anstatt erst dann einzugreifen, wenn bereits Schäden entstanden sind. Die beiden wichtigsten Arten der Zahnschädigung, denen es vorzubeugen gilt, sind Parodontitis und Karies. Beide werden durch Bakterien verursacht, die sich natürlicherweise in der Mundhöhle des Menschen befinden. Einige dieser Bakterien produzieren Säure aus kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln (also süßen Speisen, aber auch Snacks wie Kartoffelchips), die als Speisereste an den Zähnen haften bleiben. Diese Säure wiederum löst Mineralien aus dem Zahnschmelz heraus.

Je häufiger solche Säureattacken stattfinden und je länger sie dauern, desto schneller entsteht als Folge das gefürchtete »Loch im Zahn«, die Karies. Eine Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis) oder des Zahnbettes und Zahnhalteapparates (Parodontitis) entsteht durch Bakterienbeläge (Plaque) auf den Zähnen sowie deren Verkalkungsprodukt, dem Zahnstein. Plaque und Zahnstein können beim umliegenden Zahnfleisch zu einer Entzündung führen. Breitet sich diese aus, kann es zu Beschwerden wie Zahnfleischbluten kommen, aber auch zum Rückgang des Zahnfleisches. Das kann auf Dauer den Sitz der Zähne lockern und im schlimmsten Fall zum Zahnverlust führen.