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Aus biologischer Sicht macht eine Wurzelkanalbehandlung keinen Sinn. Ein gesunder Zahn ist ein Organ mit Blut-, Nerv-, Lymphversorgung und autonomem Nervensystem.

Wurzelkanalbehandelte Zähne sind tote Zähne, die als tote Pfeiler mit Kaufunktion im Mund verbleiben. Sie sind mit verschiedenen Spezies anaerober pathogener Bakterien befallen, die organisches Gewebe zersetzen und giftige Stoffwechselprodukte ausscheiden. Tote Zähne sind Störfelder in der Mundhöhle, die chronisch entzündliche Erkrankungen und auch sogenannte Autoimmunerkrankungen begünstigen können. Störfeld bedeutet hier, dass ein Entzündungsprozess an einer Körperstelle eine Reaktion an ganz anderer Stelle auslösen oder zur Therapieresistenz führen kann.

Der Zusammenhang zwischen chronischen Erkrankungen und dem Mund liegt in den pathogenen Keimen und deren Abbauprodukten und sollte in der Behandlung solcher Beschwerden (auch außerhalb der Mundhöhle) Berücksichtigung finden. So erleben wir z.B. häufig, dass nach Entfernung toter Zähne Gelenkschmerzen in den Knien verschwinden oder Herzrasen abnimmt.

Schon im Röntgenbild sieht man um Wurzelspitzen toter Zähne häufig Bereiche, in denen Knochen zerstört ist und sich teilweise Zysten bilden. Im schmerzhafteren Fall kommt es zur Abszeßbildung mit Ausbildung starker Schwellungen, in denen reichlich Eiter vorliegt. Hier ist schnelles Handeln geboten. Kommt es dagegen nicht zu solchen Schmerzsensationen, entwickeln sich eher (oft über Jahre) chronische Beschwerden und Krankheiten, deren Symptome man mit Medikamenten zwar behandelt, aber die Wurzel allen Übels, also die tatsächliche Ursache dafür, in Form des toten Zahnes erhält anstatt ihn zu entfernen.

In dreidimensionalen Röntgenbildern, sogenannten DVT’s (Digitale Volumentomographie), sind zudem Knochendichtemessungen möglich, die eindrucksvoll Aufschluss über die Knochenzerstörungen geben.

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